Laut Geschäftsordnung ist es im deutschen Bundestag nicht gestattet, elektronische Geräte zu verwenden. Darunter zählt neben dem gängigen Handy auch das iPad von Apple.
Jimmy Schulz, FDP-Abgeordneter im Bundestag, hat nun mit Konsequenzen zu rechnen, nachdem er eine Rede über europäische Bürgerinitiativen von seinem iPad abgelesen hat. Schulz ist damit der erste Politiker, der nicht von einem Blatt Papier Gebrauch machte, sondern ein elektronisches Gerät zur Hilfe nahm. Der Geschäftsordnungsausschuss prüft derzeit, ob ein Verstoß gegen die Vorschriften vorliegt.
Im anschließenden Interview über den Einsatz des iPad sagte Schulz:
„Wichtig ist, dass geklärt wird, ob wir solche modernen Geräte künftig nutzen können. Ich bin froh, dass ich diese Debatte angestoßen habe. In jedem Fall hat sich der Einsatz des iPads im Plenum sehr bewährt, weil er die Arbeit erleichtert.”
